Donnerstag, 17. September 2015

Crowdfunding für Ayham

@Somar Aijawi
Zeit für einen neuen Eintrag, denn die Ereignisse überschlagen sich und "Let music speak for Yarmouk" bekommt eine ganz neue Bedeutung. Nun geht es nicht mehr um ein Konzert für Ayham, sondern um ein Konzert mit Ayham. Aber immer schön der Reihe nach.

Montag, 11. Mai 2015

Drei Jahre Leben

Jihad
Dass Jihad am Moritzplatz in Berlin steht und auf mich wartet, ist alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Als ich auf ihn zugehe, ihn anlächle und er mich erkennt, wird mir noch einmal bewusst, dass er einer von denen ist, die es geschafft haben. Dass er mit dem Leben davongekommen ist, während andere ihres verloren haben. Warum? Weil sie leben wollten.

Freitag, 24. April 2015

Wie fremd ist fremd?

Stellen Sie sich vor es ist Krieg. Stellen Sie sich vor, dass die einzige Chance, die einzige Hoffnung für Sie und Ihre Angehörigen darin liegt, Ihr Bündel zu schnüren, Ihre Heimat zu verlassen und dort hin zu gehen, wo Frieden ist. Wo es Nahrung, Strom und warmes Wasser gibt. Vielleicht auch ein bisschen Freude. Die weite Reise schreckt Sie nicht ab. Auch nicht das viele Geld, das Sie denen zahlen müssen, die Sie möglicherweise auf illegalen Wegen Ihrem Ziel näher bringen.

Mittwoch, 22. April 2015

Du glaubst, es geht Dich nichts an?

Glaubst, dass Syrien weit weg ist? Meinst, dass die Sache mit den Flüchtlingen zwar traurig ist, aber dass sich die Politik darum kümmern muss? Bist sicher, dass das Schicksal dieser Menschen nichts mit Deinem zu tun hat? Du irrst, mein Freund. Du irrst.

Freitag, 17. April 2015

Happy Birthday Aeham!

Aeham Ahmad
Dieser Post ist für Aeham. Für den Piano-Mann von Yarmouk, wie ihn im Internet einige liebevoll nennen. "Du bist mein Held" steht heute auf seiner Chronik neben vielen anderen Glückwünschen aus aller Welt.

Mittwoch, 15. April 2015

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Aeham in Yarmouk
Ich mag diesen Satz nicht. Meiner Meinung nach ist Hoffnung das, was uns davon abhält zu handeln. Wer hofft, der wartet und verharrt. Trotzdem frage ich mich, wenn ich die Bilder aus Yarmouk sehe: Was bleibt, wenn man nicht handeln kann? Ist es dann doch die Hoffnung, die überleben lässt?

Dienstag, 14. April 2015

Ein Aufruf - Let music speak for Yarmouk

Es gibt Momente im Leben, da stößt man auf etwas und sofort drehen sich die inneren Räder. Man ist berührt, man will dabei sein, man will helfen. So ging es mir, als ich vor ein paar Tagen von Aeham Ahmed hörte. Er ist Pianist und lebt mit seiner kleinen Familie in Yarmouk, einem palästinensischen Flüchtlingslager bei Damaskus in Syrien.