Mittwoch, 15. April 2015

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Aeham in Yarmouk
Ich mag diesen Satz nicht. Meiner Meinung nach ist Hoffnung das, was uns davon abhält zu handeln. Wer hofft, der wartet und verharrt. Trotzdem frage ich mich, wenn ich die Bilder aus Yarmouk sehe: Was bleibt, wenn man nicht handeln kann? Ist es dann doch die Hoffnung, die überleben lässt?


Wie es den Menschen in Yarmouk damit geht, kann man heute auf  Spiegel Online lesen. Dort gibt es einen aktuellen Bericht, geschrieben von einer jungen Frau, einer Bloggerin und Journalistin, die bis vor kurzem noch dort gelebt hat.

YARMOUK - AKTUELL: "Die Menschen essen Gras"

Neben diesen Horrormeldungen gibt es allerdings auch etwas Gutes zu berichten: Gestern wurde ein Kontrollpunkt für eine kurze Zeit geöffnet, so dass Hilfsgüter ins Lager gebracht werden konnten. Wie die Hilfsorganisation Medico International auf ihrer Facebookseite berichtet, war das zwar nicht mehr als der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein, aber immerhin.

Ich war gestern und heute schon ganz aktiv, habe Künstler, Radiostationen und Politiker angeschrieben. Mein Ziel ist es, ein Konzert zu organisieren. Ehrlich gesagt habe ich bisher keine Ahnung, wie ich es anstelle. Aber egal. Die Dinge werden sich fügen. Bisher hat sich immer alles gefügt, wenn ich mich bewegt habe, statt zu hoffen.

Wenn Ihr es also auch satt habt, zuzusehen, wie andere Menschen leiden, dann unterstützt mich dabei, zu helfen. Lasst uns die Musik sprechen und damit denen Mut machen, die unter so unmenschlichen Bedingungen leben müssen. Vernetzt Euch unter Facebook mit uns, meldet Euch bei mir, falls Ihr eine Idee für die Umsetzung habt, oder wenn Ihr jemanden kennt, der jemanden kennt, der jemanden kennt, der helfen kann.

DANKE

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